schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Abschlussbericht C-Lehrgang 2014

Nach fünf Jahren Pause konnten wir 2014 endlich wieder einen C-Lehrgang anbieten, in den Jahren zuvor war er aus Kostengründen vorübergehend auf Eis gelegt worden. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Für den Gitarrenausbilder-Kurs meldeten sich sieben Interessenten, für Mandoline nur drei, fürs Dirigieren lediglich einer. Nun gibt es bei uns, um einen möglichst effizienten Unterricht gewährleisten zu können, die „Regel“, dass eine Gruppe mindestens vier, besser fünf Teilnehmer haben sollte. Schließlich unterrichtet man sich zu Beginn gegenseitig und soll später von den Lehrproben der anderen (mit „echten“ Schülern) profitieren. Bei den Dirigenten ist die Anzahl der Teilnehmer von besonderer Relevanz, da diese selbst ein kleines, dirigierbares Ensemble mit wenigstens vier Spielern bilden müssen (zur Not auch mit dem Dozenten). Schließlich können wir nicht für jede Unterrichtseinheit ein Orchester einfliegen. Darüber hinaus sollte man immer damit rechnen, dass, wie auch dieses Mal, ein Teilnehmer vor dem Ziel die Segel streicht.

 

Da wir den Lehrgang üblicherweise nur alle zwei Jahre anbieten, ist für diejenigen Interessenten, deren Kurs aufgrund einer zu niedrigen Teilnehmerzahl nicht stattfinden kann, eine Absage natürlich besonders schade. Aber ich vermute mal, dass bei der nächsten Sitzung des Musikbeirats und dann in der Folge möglicherweise im Präsidium über dieses Thema diskutiert wird.

Jedenfalls konnten wir dieses Mal nur einen Ausbilderlehrgang für die Gitarristen abhalten. Als Dozent war für den verhinderten Armin Korn relativ kurzfristig Bernhard Legde eingesprungen. Ihm sei auch an dieser Stelle ausdrücklich dafür gedankt. Von den sieben Teilnehmern kamen drei über den Osterlehrgang zu uns (zwei stammen aus dem Vereinsbereich), einer war ein Privatschüler von Christian Wernicke (der als Dirigier-Dozent vorgesehen war), die übrigen drei kamen von außerhalb (zwei aus der rheinland-pfälzischen Zupferszene, einer aus der bayerischen Oberpfalz). Der recht geringe Anteil von Teilnehmern aus unserem Landesverband (die anderen sind uns natürlich jederzeit willkommen, so ist es nicht gemeint) gibt einem etwas zu denken – auch darüber wird zu reden sein.

Die letztlich verbliebenen sechs Kandidaten (eine Teilnehmerin war nach der ersten Phase abgesprungen, sie hatte andere Schwerpunkte erwartet) haben alle an der Abschlussprüfung, die am 26. Oktober 2014 in der Musikschule Rastatt stattfand, teilgenommen, folgende fünf haben sie auch bestanden: Nico Behringer (MGO Ötigheim), Seán Carew (Kirchheim), Wolfgang Köbler (Bruchsal), Christoph Probst (Bendorf), Felix Rittler (MGO Ötigheim).

Um den Lehrgang einigermaßen bezahlbar zu halten, hatten wir uns nach neuen Veranstaltungsorten umgesehen, es jedoch leider nicht geschafft, einen für alle Phasen zu finden. Immerhin drei der fünf Phasen konnten wir in der Internationalen Jugendherberge Heidelberg durchführen, die anderen beiden im Hohenwart-Forum nahe Pforzheim. Hohenwart ist natürlich vor allem hinsichtlich der Zimmer vergleichsweise komfortabel, und das Essen ist wohl eine Klasse besser, aber dafür ist der Aufenthalt auch ziemlich teuer. Der einzige wirkliche Nachteil in Heidelberg ist die Parkplatzsituation, alles andere ist in Ordnung, Änderungen sind ausgesprochen kurzfristig und unbürokratisch möglich.

Der nächste C2/C3-Lehrgang wird, so sich genügend Teilnehmer finden, 2016 stattfinden. Die Ausschreibung erfolgt rechtzeitig. Wer sich schon vorab informieren möchte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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