schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Kurz Notiert 2015-01

Haftpflichtversicherung

Über die Mitgliedschaft im BDZ besteht für die Mitgliedsorchester eine Haftpflichtversicherung. Auf der BDZ- www.bdz-online.de ist ein Informationsblatt mit den Versicherungsbedingungen veröffentlicht.

Letztes "Concertino" Magazin erschienen

Rüdiger Grambow, Ehrenpräsident des BDZ und seit 30 Jahren Herausgeber des Fach-Magazins "Concertino", beendet mit der Ausgabe 4/2014 seine Tätigkeit. Das "Concertino" war bis zur Ablösung durch „!Auftakt“ vorletztes Jahr nicht nur das Verbandsorgan des BDZ sondern auch ein gewichtiges Fachblatt der Musikbranche. Herzlichen Dank Rüdiger Grambow und Frau Simone für den jahrzehntelangen fachkundigen Service.

"UPGRADE mandolin+guitar"

nennt sich das Festival der Mandoline, das der Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. Berlin für die Zeit vom 25.09. bis 27.09.2015 plant. Die Veranstalter möchten einen Treffpunkt in Berlin bieten, zu dem bekannte Größen der Zupfmusikszene aus aller Welt eingeladen sind (z.B. Avi Avital – Israel, Carlo Aonzo – Italien, Brian Oberlin – USA, Duo Trekel-Tröster – Deutschland u.v.m.). Mit hochkarätigen Konzerten und interessanten Workshops will man neue Akzente setzen und ein eindrucksvoller Botschafter für die Zupfmusik sein. Berlin ist eine Reise wert!

www.mandolin-upgrade.eu

Herbert Baumann 90 Jahre alt

In den Archiven der Zupforchester befinden sich zahlreiche Werke für Zupforchester von Herbert Baumann. Anlässlich des 90. Geburtstags am 31.07.2015 kann jedes Ensemble, jedes Orchester für Werkaufführungen innerhalb Deutschlands Zuschüsse beantragen. Die Zuschüsse sind werkabhängig und bewegen sich zwischen € 50,- und € 150,-. Ein formloser Antrag vor und die Einreichung des Konzertprogramms nach der Aufführung genügen. Die Idee kommt von der Herbert-Baumann-Stiftung, Friedrich-Stein-Str.10, 97421 Schweinfurt. Fon 09721 / 2019010, Vorsitzender Gerhard Vogt.

Was macht eigentlich … das Badische Zupforchester?

Wie bereits berichtet, hatte das BZO Ende 2013 unter der Leitung von Christian Wernicke mehrere Stücke von Christopher Grafschmidt aufgenommen. Anfang 2014 wurde die CD fertiggestellt, Ende Mai konnte sie beim Euromusikfestival in Bruchsal präsentiert werden. Erhältlich ist sie unter www.trekel.de, bei Amazon und iTunes.

Kurz Notiert 2014-01

Wie geht eigentlich – das richtige Einstellen des Steges?

Bei der Mandoline oder der Mandola muss der Steg hin und wieder kontrolliert und eventuell richtig eingestellt werden. Stimmt der Steg nicht, ist die Mandoline nicht „bundrein" und die gegriffenen Töne stimmen nicht – das Instrument klingt immer verstimmt. Eine gute Gelegenheit zur Kontrolle ist der Saitenwechsel.

Kontrolle Der Steg ist verstellt, wenn am 12ten Bund der Flageolett-Ton und der gegriffene Ton nicht übereinstimmen. Wer kein Flageolett kann, nimmt stattdessen die leere Saite. Mit dem Stimmgerät kann die Tonhöhe auch kontrolliert werden.

Die richtige Einstellung finden
Zuerst wird am 12ten Bund der Flageolett-Ton gespielt, dann der möglichst sauber gegriffen Ton am 12ten Bund. Der zweite, gegriffene Ton ist

Höher --> der Steg muss an dieser Stelle weiter nach hinten, rechts, weg vom Schallloch geschoben werden.
Tiefer <-- der Steg muss weiter nach vorne, links in Richtung Schallloch geschoben werden.

Der Steg lässt sich einfacher und schonender verschieben, wenn die Saiten etwas entspannt werden. Die beiden Töne sollen so gut es geht für alle Saiten übereinstimmen. Eventuell muss der Steg auch schräg eingestellt werden.

Bei manchen Saiten passen die beiden Saiten eines Paares nicht zusammen und lassen sich nicht zusammen stimmen bzw. bundrein machen. Die Saite ist dann unregelmäßig dick; es liegt ein Fertigungsfehler des Saiten-Hersteller vor.

Zitherklang

Zitherklang macht ruhig, still,
dass die Zeit nicht rinnen will.

Zitherklang wirkt leise sacht,
was die Stunde kostbar macht.

Füllt der Zitherklang den Raum,
wird die Wirklichkeit zum Traum,

der sich momentan erfüllt.
Friede leuchtet auf als Bild.

Wenn das Zitherspiel verklingt,
spürt die Seele, wie sie singt

in dem Rhythmus, der befreit –
Klang-Baustein der Ewigkeit.

Klaus vom Dachsbuckel

Kurz Notiert 2014-02

Wie geht eigentlich – das Stimmen mit dem Stimmgerät?

Elektronische Stimmgeräte sind kleine Frequenzmesser. Ein Zeiger und eine Leuchtdiodenanzeige (LED) gibt Auskunft ob der Ton stimmt oder ob er zu tief/hoch ist. Bei korrekter Stimmung leuchtet nur eine grüne LED. Dennoch stimmt nach dem Stimmen das Instrument oft nicht richtig. Hier ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit dem Stimmgerät.

Tipp 1: Immer von „unten" stimmen

Ganz allgemein sollte beim Stimmen der Ton immer von „unten" erreicht werden. Dazu dreht man mit dem Wirbel den Ton zuerst etwas zu tief und erhöht dann die Saitenspannung bis der Ton stimmt. So wird die Saite immer richtig gespannt. Dreht man beim Stimmen zu weit wird der Ton zu hoch und es ist wieder eine rote LED zu sehen. Bei einer kleinen Differenz kann an der Saite etwas gezogen werden bis die Stimmung passt. Ansonsten muss jetzt die Saite wieder entspannt und deutlich herunter gedreht werden. Das Stimmen beginnt neu von „unten".

Stimmt man von "oben" wird die Saite entspannt. Das Stimmgerät zeigt für den Moment die richtige Stimmung an. Bei Belastung, also beim Spielen, entspannt sich dann der nichtschwingende Teil der Saite und die Stimmung sackt ab. Also besser von „unten" stimmen.

Tipp 2: In Spiellautstärke stimmen

Die Schwingungsverhalten und damit die Tonhöhe einer realen Saite ist u.a. von der Anschlagsstärke abhängig. Dieser Effekt ist vor allem bei Metallsaiten vorhanden - laute Töne klingen höher. Der typische Fehler geht so: man stimmt leise und spielt danach laut und wundert sich warum das Instrument nicht mehr stimmt. Die Lösung ist ganz einfach: Die Saiten müssen beim Stimmen genau so angeschlagen werden wie beim Spielen.

Tipp 3: Bei tiefen Tönen den Ton zwei Sekunden einschwingen lassen. (Bass, Gitarren, Mandolen)

Damit die Frequenzmessung zuverlässig funktioniert muss das Stimmgerät genügend Schwingungen analysieren. Tiefe Töne schwingen langsamer. Damit das Gerät ein vernünftiges Ergebnis bekommt muss man bei tiefen Tönen länger „aufnehmen" und erst dann die Stimmung beurteilen.

Landesmusikverband begrüßt eigenständiges Fach Musik in der Grundschule

„Jetzt gilt es die Ausbildung musikpädagogisch qualifizierter Grundschullehrerinnen und -lehrer zu verstärken!"

Kurz Notiert 2013-04

Neues Präsidium des Deutschen Musikrates gewählt

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat am, 19. Oktober 2013 im Abgeordnetenhaus von Berlin seinen Präsidenten Prof. Martin Maria Krüger mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Auch Rüdiger Grambow, Bund Deutscher Zupfmusiker ist wieder gewählt.

Neues aus dem Steuerrecht: Übungsleiterpauschale angehoben

Mit dem „Ehrenamtsstärkungsgesetz“ wurde rückwirkend zum 1.1.2013 die sogenannte „Übungsleiterpauschale“ von bisher 2.100 Euro auf 2.400 Euro angehoben. Die „Ehrenamtspauschale“ wurde ebenfalls von 500 Euro auf 700 Euro erhöht.  

Diese steuerfreien Einnahmen für nebenberufliche Ausbilder und Dirigenten sind sozialversicherungsrechtlich kein Arbeitsentgelt und unterliegen nicht der Sozialversicherungsbeitragspflicht.

Kooperation Schule-Verein

Unsere Dauerkooperation läuft aus – wie kann es weitergehen?

Handreichung des Landesmusikverbandes zum Thema Übergang des Programms zur Förderung der musikalischen Dauerkooperationen Schule-Verein in das Jugendbegleiter-Programm

BDZ Logo RGB kl

 

Impressum