schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Kurz Notiert 2018-1

Der BDZ trauert um Walter Neugebauer

Der Träger der BDZ Verdienstmedaille in Gold und Ehrenmitglied des Landesverbandes Berlin verstarb am 26.11.2017 im Alter von 87 Jahren. Neugebauer war einer der wichtigsten Mandoline Protagonisten in der ehemaligen DDR. Wir werden Walter Neugebauer gerne in Erinnerung behalten und ihm stets im Kreise unserer Gemeinschaft ein ehrendes Gedenken bewahren.

Mit stillem Gruß 

Dominik Hackner, Vizepräsident

 

Einen Artikel „Walter Neugebauer zum 70.Geburtstag“ finden Sie im ZUPFMUSIK Magazin 3/200 bzw. online unter http://www.mandoline.de/artikel/neugebauer.htm

 

Rüdiger Grambow wird Ehrenmitglied des Deutschen Musikrats

Nach mehr als 30 Jahren Gesamttätigkeit für den Deutschen Musikrat hört BDO-Ehrenmitglied Rüdiger Grambow als Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats auf. Bei der Generalversammlung am 21. Oktober im Berliner Abgeordnetenhaus wurde er in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied gewählt. BDO-Präsident Ernst Burgbacher: „Ich bin Rüdiger Grambow für sein langjähriges Wirken als Vertreter des Amateurmusizierens im Deutschen Musikrat äußerst dankbar. Wie kaum ein anderer hat er über viele Jahre hinweg dafür gesorgt, dass das Amateurmusizieren im Deutschen Musikrat den ihm zustehenden Stellenwert bekam.“

BDZ Eurofestival Zupfmusik 10.05-13.05.2018:

Bereits am 09.05. ab 16 Uhr ist das Festivalbüro bereit zum Einchecken für alle aktiven Teilnehmer. Am Mittwochabend wird auch bereits die öffentliche Generalprobe des Musiktheaters stattfinden. "The Magic Lute" von Robert Hartung, mit dem LandesjugendZupforchester Thüringen unter der Leitung von Daniela Heise.

Das Eröffnungskonzert ist dann am 10.05.2018 um 10.30 Uhr mit der SAP Sinfonietta Wiesloch und Prof. Thomas Müller-Pering u.a. mit dem "Concierto de Aranjuez".

http://www.eurofestival-zupfmusik.de/ 

 „Akademien für Alle“ 

- Landesmusikverband unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit den Blasmusikverbänden

Der Landesmusikverband Baden-Württemberg (LMV) hat mit dem Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB) und dem Blasmusikverband Baden-Württemberg (BVBW) eine Kooperationsvereinbarung zu Planung, Bau und Betrieb der Akademien für die Amateurmusik in Staufen und Plochingen unterzeichnet. Die Vereinbarung fixiert die Absicht zur Zusammenarbeit aller im LMV zusammengeschlossenen Amateurmusikverbände in Bezug auf die Akademieneubauten. Für diese hatte der Landtag von Baden-Württemberg 2017 einen einmaligen Investitionskostenzuschuss des Landes in Höhe von insgesamt 18 Millionen Euro beschlossen (LMV berichtete).

Dass die gesamte Amateurmusik in Baden-Württemberg von den beiden neuen Akademien und deren Angeboten profitieren soll, haben sowohl das Land Baden-Württemberg als auch der LMV und die beiden Blasmusikverbände im LMV wiederholt betont. Mit der im Oktober unterzeichneten Kooperationsvereinbarung wird dieses Ansinnen nun konkretisiert. Für seine Mitgliedsverbände wurde und wird der LMV bereits in der Planungsphase der Akademieneubauten und bei der Erstellung des inhaltlichen Konzepts einbezogen und die speziellen Interessen aller Verbände werden berücksichtigt. Außerdem erhalten beispielsweise alle Mitglieder des LMV vor Fixierung des Raumplanes die Möglichkeit, sich langfristig als Nutzer oder Mieter in der jeweiligen Akademie zu etablieren. Und auch in Bezug auf die Nutzerkosten werden der LMV und seine Mitgliedsverbände sowie deren Mitgliedsvereine den Musikvereinen der beiden Akademiebetreiber gleichgestellt.

„Mit der Kooperationsvereinbarung haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsorientierung im Kompetenznetzwerk Amateurmusik erreicht“, freut sich LMV-Präsident Christoph Palm, „nun gilt es, das Papier mit Leben zu füllen.“

BDZ-Ehrungen

 

60  Jahre – Ehrenbrief

Hilde Neher               Rechberghausen

 

50  Jahre – Ehrenbrief

Karl-Heinz Bühler     Rechberghausen

Barbara  Hamhaber   Ötigheim

Kurt    Kühn                   Ötigheim 

 

40  Jahre – Ehrennadel in Gold

Heidrun  Burkart         Ötigheim

Petra von Rotberg      Ötigheim

Simone  Weygoldt      Weinheim

Ulrich   Mayer               Weinheim

 

25  Jahre – Ehrennadel in Silber

Jens   Walter               Weinheim

Armin  Weber              Ötigheim

Martin  Wieland          Ötigheim

Markus  Wittig             Ötigheim

 

 

Kurz Notiert 2017-03

Durch die Blume: Telemann auf Mandoline die neue CD von Alon Sariel

Anlässlich des 250. Todestages präsentiert der Mandolinist Alon Sariel eine vielseitige Zusammenstellung aus dem einzigartigen Oeuvre des Komponisten Georg Philipp Telemann. Gemeinsam mit seinem Ensemble Concerto Foscari spielt er Repertoire, das in dieser musikalischen Form erstmals zu hören ist.

Helmut Funk 98Sommerrätsel: Sind dies die DREI MUSKETIERE mit D’ARTAGNAN oder die BW ZUPFER-OLDIES

333 Jahre bringen diese Herren auf dem Foto. Von links: Alois Becker 74, Günther Ertle 76, Helmut Funk 98, Günther Kiefer 85.
Das Foto entstand anlässlich der Geburtstagsgratulation zum 98ten beim Ehrenvorsitzenden Prof. Funk. Die schriftlichen Glückwünsche von BDZ-Präsident Arnulf Freiherr von Eyb sowie ein abendliches Ständchen der Mandolinata Mannheim unter Leitung von Arnold Sesterheim rundeten die Feier ab. Übrigens, falls noch nicht bekannt: ZUPFMUSIK hält JUNG!

Alois Becker

Nachruf: Dr. Peter Selbach † 13. Juni 2017

Peter Seelbach und Alois Becker 1988

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb am 13. Juni 2017 im Alter von 75 Jahren der Leitende Ministerialrat a. D. Dr. Peter Selbach. Er wirkte von 1972 – 2007 im Kultus- und Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und hat sich in dieser Zeit besondere bleibende Verdienste um die Laienmusik in Baden-Württemberg erworben. Auch seinem Eintreten für die Zupf-musik verdanken wir z.B. die Finanzierung und Gründung des Jugendzupforchesters Baden-Württemberg i.J. 1980, die Anerkennung und Zulassung der Mandoline bei der fachpraktischen Prüfung zum Abitur 1981, die Harmonisierung und staatliche Anerkennung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Dirigenten und Ausbilder, die Einführung der Förderpauschale für Dirigenten und Chorleiter 1987 als erstem Bundesland im Bundesgebiet und die Mitwirkung bei der BW-Kunstkonzeption 1990 und in der Folge die Gründung des Jugendgitarrenorchesters BW. Die Laienmusik in Baden-Württemberg, im Besonderen auch die Zupfmusik werden ihm stets ein dankbares, ehrendes Gedenken bewahren.

Alois Becker, Ehrenpräsident BDZ, LV B.-W.

Foto: Peter Seelbach und Alois Becker 1988, Verleihung der BDZ Verdienstmedaille

BDZ Eurofestival Zupfmusik 10.05 – 13.05.2018

Bereits am 09.05. ab 16 Uhr ist das Festivalbüro bereit zum Einchecken für alle aktiven Teilnehmer. Am Mittwochabend wird auch bereits die öffentliche Generalprobe des Musiktheaters stattfinden: „The Magic Lute“ von Robert Hartung, mit dem LandesjugendZupforchester Thüringen unter der Leitung von Daniela Heise. Das Eröffnungskonzert ist dann am 10.05.2018 um 10:30 Uhr mit der SAP Sinfonietta, Wiesloch und Prof.Thomas Müller-Pering u.a. mit dem „Concierto de Aranjuez“. http://www.eurofestival-zupfmusik.de/ Bündnis für Bildung Informationen für die 2. Phase des Bündnis für Bildung erhalten sie hier http://www.orchesterverbaende.de/ „Bündnis für Bildung“. Die BDO, also auch wir als BDZ, sind wieder am Start.

Beethovenjahr 2020

Das Beethovenjahr 2020 naht. Befassen sie sich heute schon mit den umfangreichen Fördermaßnahmen die dieses Thema bietet. Der deutsche Musikrat informiert nun ausführlich hier http://www.bthvn2020.de Der nächste Deutsche Orchester Wettbewerb (DOW) im Mai 2020 steht ebenfalls im Zeichen des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven. Die Landesausscheidungen sind wieder ab Sommer 2019. https://www.musikrat.de/dow/

Terzgitarre

Altershalber eine hochwertige Terzgitarre abzugeben, gebaut anno 1976 von Gerold Karl Hannabach, Decke aus Alpenfichte, Boden und Zargen aus ostindischem Palisander. Das Instrument hat weder Beschädigungen noch Gebrauchsspuren und einen kräftigen und schönen Klang. Telefon 02054 970625, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hans Gräf

BDZ-Ehrungen

25 Jahre – Ehrennadel in Silber

  • Christa Gründel, Brühl
  • Edith Gutekunst, Brühl
  • Andreas Kreuzer, Brühl
  • Andrea Schmahl, Brühl
  • Petra Winkler, Brühl

 

Was macht eigentlich … das Badische Zupforchester?

Wie bereits berichtet, hatte das BZO Ende 2013 unter der Leitung von Christian Wernicke mehrere Stücke von Christopher Grafschmidt aufgenommen. Anfang 2014 wurde die CD fertiggestellt, Ende Mai konnte sie beim Euromusikfestival in Bruchsal präsentiert werden. Erhältlich ist sie unter www.trekel.de, bei Amazon und iTunes.

Kurz Notiert 2015-01

Haftpflichtversicherung

Über die Mitgliedschaft im BDZ besteht für die Mitgliedsorchester eine Haftpflichtversicherung. Auf der BDZ- www.bdz-online.de ist ein Informationsblatt mit den Versicherungsbedingungen veröffentlicht.

Letztes "Concertino" Magazin erschienen

Rüdiger Grambow, Ehrenpräsident des BDZ und seit 30 Jahren Herausgeber des Fach-Magazins "Concertino", beendet mit der Ausgabe 4/2014 seine Tätigkeit. Das "Concertino" war bis zur Ablösung durch „!Auftakt“ vorletztes Jahr nicht nur das Verbandsorgan des BDZ sondern auch ein gewichtiges Fachblatt der Musikbranche. Herzlichen Dank Rüdiger Grambow und Frau Simone für den jahrzehntelangen fachkundigen Service.

"UPGRADE mandolin+guitar"

nennt sich das Festival der Mandoline, das der Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. Berlin für die Zeit vom 25.09. bis 27.09.2015 plant. Die Veranstalter möchten einen Treffpunkt in Berlin bieten, zu dem bekannte Größen der Zupfmusikszene aus aller Welt eingeladen sind (z.B. Avi Avital – Israel, Carlo Aonzo – Italien, Brian Oberlin – USA, Duo Trekel-Tröster – Deutschland u.v.m.). Mit hochkarätigen Konzerten und interessanten Workshops will man neue Akzente setzen und ein eindrucksvoller Botschafter für die Zupfmusik sein. Berlin ist eine Reise wert!

www.mandolin-upgrade.eu

Herbert Baumann 90 Jahre alt

In den Archiven der Zupforchester befinden sich zahlreiche Werke für Zupforchester von Herbert Baumann. Anlässlich des 90. Geburtstags am 31.07.2015 kann jedes Ensemble, jedes Orchester für Werkaufführungen innerhalb Deutschlands Zuschüsse beantragen. Die Zuschüsse sind werkabhängig und bewegen sich zwischen € 50,- und € 150,-. Ein formloser Antrag vor und die Einreichung des Konzertprogramms nach der Aufführung genügen. Die Idee kommt von der Herbert-Baumann-Stiftung, Friedrich-Stein-Str.10, 97421 Schweinfurt. Fon 09721 / 2019010, Vorsitzender Gerhard Vogt.

Kurz Notiert 2014-02

Wie geht eigentlich – das Stimmen mit dem Stimmgerät?

Elektronische Stimmgeräte sind kleine Frequenzmesser. Ein Zeiger und eine Leuchtdiodenanzeige (LED) gibt Auskunft ob der Ton stimmt oder ob er zu tief/hoch ist. Bei korrekter Stimmung leuchtet nur eine grüne LED. Dennoch stimmt nach dem Stimmen das Instrument oft nicht richtig. Hier ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit dem Stimmgerät.

Tipp 1: Immer von „unten" stimmen

Ganz allgemein sollte beim Stimmen der Ton immer von „unten" erreicht werden. Dazu dreht man mit dem Wirbel den Ton zuerst etwas zu tief und erhöht dann die Saitenspannung bis der Ton stimmt. So wird die Saite immer richtig gespannt. Dreht man beim Stimmen zu weit wird der Ton zu hoch und es ist wieder eine rote LED zu sehen. Bei einer kleinen Differenz kann an der Saite etwas gezogen werden bis die Stimmung passt. Ansonsten muss jetzt die Saite wieder entspannt und deutlich herunter gedreht werden. Das Stimmen beginnt neu von „unten".

Stimmt man von "oben" wird die Saite entspannt. Das Stimmgerät zeigt für den Moment die richtige Stimmung an. Bei Belastung, also beim Spielen, entspannt sich dann der nichtschwingende Teil der Saite und die Stimmung sackt ab. Also besser von „unten" stimmen.

Tipp 2: In Spiellautstärke stimmen

Die Schwingungsverhalten und damit die Tonhöhe einer realen Saite ist u.a. von der Anschlagsstärke abhängig. Dieser Effekt ist vor allem bei Metallsaiten vorhanden - laute Töne klingen höher. Der typische Fehler geht so: man stimmt leise und spielt danach laut und wundert sich warum das Instrument nicht mehr stimmt. Die Lösung ist ganz einfach: Die Saiten müssen beim Stimmen genau so angeschlagen werden wie beim Spielen.

Tipp 3: Bei tiefen Tönen den Ton zwei Sekunden einschwingen lassen. (Bass, Gitarren, Mandolen)

Damit die Frequenzmessung zuverlässig funktioniert muss das Stimmgerät genügend Schwingungen analysieren. Tiefe Töne schwingen langsamer. Damit das Gerät ein vernünftiges Ergebnis bekommt muss man bei tiefen Tönen länger „aufnehmen" und erst dann die Stimmung beurteilen.

Landesmusikverband begrüßt eigenständiges Fach Musik in der Grundschule

„Jetzt gilt es die Ausbildung musikpädagogisch qualifizierter Grundschullehrerinnen und -lehrer zu verstärken!"

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